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  In unserer rituellen Sprache bezeichnen wir die Herren, die bei uns aufgenommen werden wollen, als Suchende. Ich finde, das ist ein sehr treffender Ausdruck.

  Bevor ich 1996 in der Freimauer-Loge aufgenommen wurde, war auch ich auf der Suche nach einer geistigen Betätigung. Ich hatte die Gründung eines Literaturkreises in Erwägung gezogen, die Beschäftigung mit der buddhistischen Vorstellungswelt war ein anderer Ansatz, und erste Begegnungen mit der Freimaurerei kamen dazu. Besuche in der Loge, Gespräche mit den Brüdern und Studium der Literatur zu dem Thema ließen in mir die Überzeugung reifen, dass ich hier das Gesuchte finden könnte. Nach einer gewisssen Zeit war ich mit der Besucherrolle nicht mehr zufrieden. Es war klar, wenn ich dazugehören wollte, müsste ich einen Aufnahmeantrag stellen, was ich dann getan und bis heute nicht bereut habe.

  Nach der Aufnahme hatte ich dann nach einem Jahr die Aufgabe des Sekretärs übernommen und 12 Jahre später haben mich die Brüder zum Logenmeister, und damit zum Vorsitzenden dieser Loge gewählt. Im Januar 2010 wurde ich in dieses Amt eingesetzt.

  Noch nicht beantwortet ist die Frage, was ich den eigentlich in der Loge und in der Freimaurerei gefunden habe. Beeindruckt hatte mich die positive, tolerante Geisteshaltung der Brüder, der Umgang mit Kritik und Konflikten, die geistige Beweglichkeit gerade auch der älteren Brüder einerseits, andererseits die Tatsache, das die Rituale der Freimaurei Denkanstöße und Raum zur Rückbesinnung bieten, aber keine Vorgaben machen. Jeder muss seinen eigenen Weg zur persönlichen Weiterentwicklung finden, jeder nach seinen Möglichkeiten. Dieses soll und wird sich in der privaten und geschäftlichen Umgebung nur positiv auswirken.

  Jetzt könnten Sie einwenden, eine persönliche Weiterentwicklung ist auch außerhalb der Loge möglich. Selbstverständlich ist es das. Es ist hier nur eine Möglichkeit unter vielen anderen. Aber eine besonders schöne und erfolgreiche Möglichkeit. Die positive Wirkung der brüderlichen Gemeinschaft sollte nicht unterschätzt werden, sie ist seit fast 300 Jahren ein Erfolgsmodell. 

  Es ist unmöglich, in dieser kurzen Vorstellung alle Aspekte der Freimaurerei zu beschreiben. Wenn Sie sich dafür interessieren, suchen Sie den Kontakt zu uns!

  Damit schließe ich den Bogen zu dem eingangs erwähnten Suchenden.

  Es ist ja nicht schwer, den Kontakt zu uns herzustellen: wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie uns ja bereits gefunden.

  Mein Name ist Harald Lübben, 1949 geboren, seit 1971 als Diplom Ingenieur in einem Telekommunikations-unternehmen beschäftigt und seit 2008 im Ruhestand, verheiratet, 1 Sohn, 1 Enkeltochter.

  Ich grüße Sie herzlich!

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Freimaurer – Bruder,
zwei Begriffe, die für mich seit rund drei Jahren eine völlig neue Bedeutung haben. 

Mein Name ist Andreas Hauth, ich bin verheiratet und stolzer Vater zweier kleiner Kinder. Mit 40 Jahren und einer bereits vierjährigen Logenzugehörigkeit bin ich noch einer der jüngeren Brüder in der Loge „Horst zur Beständigkeit“. Als Beratender Ingenieur bin ich selbständig tätig. Neben Familie und Beruf bin ich in verschiedenen Verbänden ehrenamtlich tätig.

Eine Einladung mit dem Titel „Wertewandel in der heutigen Zeit“ hatte mich neugierig gemacht und so habe ich einen Gästeabend in der Loge besucht.  Der Vortrag und die anschließende  Diskussion haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Mir hat es einfach Spaß gemacht, einmal über andere Themen als Beruf und Geschäft zu diskutieren. Danach habe ich weitere Vorträge der Loge besucht und die Brüder der Loge näher kennen und schätzen gelernt. Es dauerte nun nicht mehr lange und ich bin auch ein Bruder dieser Loge geworden.

Bruder ist ein Wort, welches für einen Freimaurer eine besondere Bedeutung hat. Brüder nennen sich die Mitglieder der Loge. Das schöne daran ist, dass die Brüder verschiedenen Alters sind und unterschiedlichen Berufen nachgehen. Deshalb sind die Vorträge und Diskussionen auch sehr bereichernd und ausgeglichen. Was mich immer noch beeindruckt ist die Akzeptanz, Toleranz und Offenheit im Umgang untereinander, eben brüderlich. Es wird nicht nur über freimaurerische, sondern auch über alltägliche oder aktuelle Themen diskutiert. Hierbei findet  ein reger Austausch von Gedanken statt, was es sehr spannend macht, sich an diesen Gesprächen zu beteiligen. Es gibt mir den idealen geistigen Ausgleich zur Berufswelt.

Brüder aber findet man auch in den vielen anderen Logen in Deutschland oder der ganzen Welt. Die Logen statten sich gegenseitig Besuche ab und laden sich ein. In jeder Freimaurerloge ist man herzlich willkommen und wird freundlich aufgenommen. Es ist schon ein besonderes Erlebnis eine zunächst fremde Loge zu betreten und sich dann unter Brüdern wie zu Hause zu fühlen.

Langweilig oder belastend ist das „Logenleben“ für mich nicht geworden. In der Freimaurerei gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken und zu erleben. Zum Abschluss eine von vielen Definitionen, welche die Freimaurer treffend beschreiben:
Freimaurer, geschlossene Gesellschaft mit offenem Herzen.

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Wie ich zur Freimaurerei gekommen bin? Nun, “Unverhofft kommt oft“ könnte man sagen. Mit der Freimaurerei selber habe ich mich zuvor nie richtig beschäftigt. Die Begriffe Freimaurer und Loge waren mir zwar geläufig, aber was sich genau dahinter verbarg wusste ich nicht. Es war purer Zufall, dass meine Frau als Musikerin samt Band von der Loge für einen musikalischen Abend engagiert wurde und ich deshalb mit in die Loge gekommen bin. An diesem Abend bin ich nach dem Konzert mit einigen Logenbrüdern bei einem Bier nett ins Gespräch gekommen, wobei wir uns im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt unterhalten haben. Mich haben insbesondere die Freundlichkeit und das ernsthafte Interesse, aber auch die durchaus tiefgründigen Gespräche überrascht und erfreut.

Bevor ich`s vergesse, mein Name ist Michael Fischer, ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und habe neben der Loge noch einige weitere Hobbys. Dazu noch eine Familie mit zwei kleinen Kindern, die mich daran erinnern, dass es neben der Freimaurerei auch andere wichtige Dinge im Leben gibt.

Ich hatte schon vorher Interesse an philosophischen bzw. freimaurerischen Themen, wie z. B. Toleranz, Brüderlichkeit, Arbeit an sich selber, etc., nur keine Gesprächspartner, mit denen ich mich hierüber nach Lust und Laune austauschen konnte. Selbstverständlich gab es den einen oder anderen Bekannten, aber doch keinen, wie soll ich sagen, „dauerhaften und interessanten Gesprächskreis“. So habe ich das Angebot der Brüder, doch einmal an einem Bruderabend unverbindlich teilzunehmen oder Vorträge zu besuchen, gerne angenommen. Auch hier war ich überrascht, welch unterschiedliche Menschen der Loge angehören und wie vielfältig und interessant die Loge dadurch ist. Ich wurde bei jedem Besuch sehr herzlich aufgenommen und spürte ehrliches Interesse an meiner Person. So etwas hatte ich in dieser Form noch nicht kennen gelernt. Auch waren alle Brüder offen für Gespräche, so dass sich z. B. auf Grund der sehr unterschiedlichen Berufe überaus interessante Themen ergaben.

Selbst jetzt, nach nunmehr 7 ½ Jahren Logenzugehörigkeit, freue ich mich, diesen Schritt gegangen zu sein. Die Loge bereichert auch weiterhin mein Leben, indem ich nicht nur „im eigenen Saft brate“, sondern durch Logenbrüder viele interessante (geistige) Anregungen bekomme bzw. auf Themen aufmerksam gemacht werde. Die Loge ist zwar ein Verein, gleichwohl habe ich hier eine „Vereinsmeierei“ nicht erlebt. In der Loge wird vielmehr Toleranz untereinander gelebt, man geht brüderlich miteinander um. Jeder entscheidet selbst, ob und in welcher Form er sich in der Loge engagieren möchte. So kann man auch getrost mal eine „Auszeit“ von der Freimaurerei nehmen, wenn andere Dinge, wie z. B. Beruf und Familie, vorgehen. Mein Logenamt ist seit 2007 das des 1. Aufsehers. Vereinsrechtlich bin ich damit der Vertreter des Logenmeisters.