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Freimaurer spricht über die Arbeit in der Loge. Was erwartet mich in der Loge?

2012-10-23_Plakat-Lehmann.pdf

Vortrag von Bruder Jan Lehmann
pdf, 37.1K, 09/13/17, 2668 downloads

Freimaurer spenden Gut Dauelsberg 1000 Euro


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Freude über 1000 Euro: Gut-Dauelsberg-Leiter Helmut Blauth (rechts) nahm den Spendenscheck aus den Händen von Logenmeister Harald Lübben („Horst zur Beständigkeit“) entgegen. FOTO: MÖLLERS

Delmenhorst.
Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk darf sich das Gut Dauelsberg freuen: Die Delmenhorster Freimaurerloge „Horst zur Beständigkeit“ spendete der Einrichtung 1000 Euro für seine Arbeit. Logenmeister Harald Lübben und Schatzmeister Dieter Knobloch überreichten den entsprechenden Scheck jetzt an Einrichtungsleiter Helmut Blauth, der
ihn sichtlich erfreut entgegennahm.
 
Der Delmenhorster Freimaurerloge gehören zurzeit rund 60 Männer an. Ihr Ziel –
wie das aller Logen auf der
Welt – ist die
Vervollkommnung durch Arbeit an sich selbst. „Und ein Aspekt dieser Arbeit ist es, soziale Projekte wie das hier auf Gut Dauelsberg zu unterstützen“, so Lübben. Gut Dauelsberg bietet Menschen unter anderem ein Dach über dem Kopf und hilft bei
der Integration in den Arbeitsmarkt.

VON ALEXANDER SCHMOLKE

Delmenhorster Kurier am Samstag, den 11. Dezember 2010

Die Freimaurerloge "Horst zur Beständigkeit" hat dem Gut Dauelsberg jetzt 1000 Euro gespendet. Logenmeister Harald Lübben (l.) und Schatzmeister Dieter Knobloch (r.) übergaben einen symbolischen Scheck an Heimleiter Helmut Blauth. Das Gut gibt Wohnungslosen ein neues Zuhause.
Foto: Andreas Nistler

Delmenhorster Kreisblatt am Mittwoch, den 10. Dezember 2010, Seite 4

Freimaurer helfen


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Wechsel in der Leitung der Loge im Januar 2010


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Harald Lübben, neuer Logenmeister der Freimaurer-Loge "Horst zur Beständigkeit",
mit dem sinnbildlichen "rauhen Stein".  Foto: Jochen Brünner


Delmenhorst Kreisblatt am Dienstag, den 2. Februar 2010

    

"Bei uns gibt es kein verbales Towuhabohu"

Harald Lübben ist  neuer Logenmeister der Freimaurer-Loge "Horst zur Beständigkeit"


Der 60-jährige Ingenieur , der an der Freimaurerei vor allem die Toleranz und die Diskussionskultur schätzt, löst den langjährigen Logenmeister Bernd W. Krämer ab. Neben erbaulichen Themen beschäftigen sich die Logenbrüder auch schon mal mit Heavy Metal.
Von Jochen Brünner

  

Delmenhorst. An der eigenen Persönlichkeit, am rauen Stein zu arbeiten, nicht an dem des anderen - das ist das Leitmotiv der Freimaurerei, wie es auch in der Delmenhorster Loge "Horst zur Beständigkeit" gepflegt wird. Jetzt hat die Johannisloge an der Wittekindstraße einen neuen Logenmeister: Der 60-jährige Bremer Harald Lübben löst Bernd W. Krämer ab, der zwölf Jahre im Amt war und nicht mehr wiedergewählt werden konnte.

   Lübben ist für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt und kann üblicherweise zweimal bestätigt werden. Seit 13 Jahren ist er Mitglied in der Loge. "Als Ingenieur bei der Telekom habe ich mich in meinem Berufsleben viel mit technischen Dingen beschäftigt. Ich war auf der Suche nach einer geistigen Beschäftigung als Ausgleich, und bei den Freimaurern habe ich einen Kreis gefunden, mit dessen Themen und Grundhaltungen ich überein stimme. Einen so guten Gedankenaustausch habe ich bisher nirgendwo gefunden", sagt Lübben.

   An der Seite seines Vorgängers habe er sich als Schriftführer und Sekretär schnell aktiv engagiert und nach den Worten des Pressebeauftragten Albert Rathjen die Loge "nennenswert mit vorangebracht". Jetzt möchte sich Lübben auch um neue Mitglieder verdient machen. Derzeit gehören der Loge 57 Mitglieder im Alter von 28 bis 101 Jahren an. Professoren und ehemalige Bankdirektoren gehören ebenso zum Kreis wie einfache Handwerker. 

    Im "Horst zur Beständigkeit", 1949 von Zahnarzt Reinhard Ihnen gegründet, ist Lübben der zwölfte Logenmeister. Jeden Dienstag treffen sich die Brüder im Logenhaus an der Wittekindstraße zum Gedankenaustausch. "Das ist kein verbales Towohabohu wie in einer  Talkshow, wo alle gegeneinander reden. Bei uns redet einer, und 20 hören zu", beschreibt Rathjen die Atmosphäre bei den Logenabenden. "Das ist Diskussionskultur vom Feinsten." Einmal im Monat steht die sogenannte "rituelle Arbeit" auf dem Programm, über die die Freimaurer traditionell nichts nach außen verlauten lassen, un dem Erlebniswert des Rituals zu wahren.

    Eines der wichtigsten Merkmale der Freimaurerei ist Toleranz. "Wir diskutieren über die Welt, aber wir versuchen nicht, sie zu erklären", sagt Rathjen. "Jeder kann seine Meinung frei äußern." Obwohl man keiner Religion verpflichtet sei, seien insbesondere die höheren Erkenntnisgrade jedoch von christlicher Symbolik durchdrungen.

    Um eine größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erreichen, veranstaltet die Loge gerade eine zwölfteilige Vortragsreihe unter dem Motto "Fragen zur Zeit". Am heutigen Dienstag etwa referiert Hartmut Frensel um 20 Uhr im Logenhaus zum Thema "Ist Afrika noch zu retten?"

    Bei ihren Gesprächs- und Vortragsabenden beschäftigen sich die Mitglieder der "Horst zur Beständigkeit" keineswegs nur mit klassischen Erbauungsthemen wie Wertewandel, Gerechtigkeit, Demut, Seele, Glaube, Freiheit oder Menschlichkeit. "Einer unserer Logenbrüder ist Heavy.Metal-Fan, und er hat uns in zwei Vorträgen über das Wesen, die Stilrichtungen und die Inhalte der Heavy-Metal-Musik informiert. Diese beiden Abende gehörten für mich zu den lehrreichsten und informativsten überhaupt, und auch die anderen Logenbrüder - insbesonderen auch die älteren - waren begeistert", erzählt Rathjen.


> Mehr unter www.freimaurer-delmenhorst.de